Restgelder aus den EU-Strukturfonds in 2020 verfügbar – jetzt schnell handeln!

Die nächste EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 steht vor der Tür. Es ist wichtig, sich jetzt zu informieren, was ab dem kommenden Jahr prioritär gefördert wird. Viele Organisationen und Unternehmen verpassen eine gute Förderchance, wenn sie sich ausschließlich auf die Zukunft fokussieren. Zum Ende einer EU-Förderperiode in 2020 gibt es insbesondere bei den EU-Strukturfonds auf der Ebene der Bundesländer oft gute Fördermöglichkeiten – manchmal sehr kurzfristig.

Michael Kraack von der emcra GmbH ist Experte für EU-Fördermittel. In seinem Gastbeitrag für unseren Blog erklärt er, wo und wie Sie die Chance auf Restgelder am besten nutzen können.

 
 
 
 
Restgelder aus den EU-Strukturfonds in 2020 noch verfügbar. Handeln Sie jetzt!
Der wichtigste EU-Fonds für Akteure im Bereich der Berufsorientierung ist der Europäische Sozialfonds (ESF) mit den Schwerpunkten auf Bildung, Beschäftigung und soziale Inklusion. Daneben bietet der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Förderoptionen mit dem Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den Bereichen Forschung und Innovation, digitale Transformation und CO2-arme Wirtschaft. Oft vergessen, aber keineswegs unrelevant – auch für Akteure der Bildungswirtschaft – ist der ELER, der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Der ELER investiert außerhalb der städtischen Zentren in jedem Flächenland auch in den Bereich Bildung.
 
Bei allen drei Fonds, aber vor allem beim ESF, sollten Sie jetzt schnell handeln und recherchieren, ob für Ihre aktuellen Projektideen oder Investitionsvorhaben noch Restmittel aus der laufenden EU-Förderperiode vorhanden sind. Z. B. verfügt der ESF in Bayern im Förderbereich "Integration für SGB-II beziehende Arbeitslose mit Fluchthintergrund" über Restmittel für Projekte im Bereich Berufsorientierung. Wichtig: Bis Juni 2020 haben Sie hier noch gute Chancen auf eine Förderung. Es lohnt sich, schnell zu sein.
 
Zum Autor
Michael Kraack von der emcra GmbH ist Experte für EU-Fördermittel
Die emcra GmbH aus Berlin ist eines der führenden Weiterbildungs- und Beratungsunternehmen in den Bereichen nationale und europäische Förderung und bei der Begleitung von Veränderungsprozessen in Deutschland.

Michael Kraack ist Geschäftsführer der emcra GmbH. Als Trainer und Berater begleitet er seit 2002 Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Verbände bei der erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln.
Er verfügt insbesondere über langjährige Erfahrung in der Antragsstellung und dem Projektmanagement von EU-Kooperationsprojekten, zuletzt z. B. im Projekt EU-geförderten Projekt „Digitalisation“.

Alle zwei Wochen informiert emcra über Aktuelles und Wissenswertes aus dem europäischen Förderdschungel Die Informationen sind auch per Newsletter erhältlich. Zur Anmeldung

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Wie können Sie in Ihrem Bundesland am effektivsten nach Restmitteln recherchieren? Sie sollten das Telefon in die Hand nehmen. Informationen über Restmittel findet man normalerweise nicht im Internet. Kontaktieren Sie die zuständigen Stellen oder die verantwortlichen Ministerien direkt und fragen Sie gezielt nach. Einen guten Ausgangspunkt für die Recherche nach den richtigen Ansprechpersonen bietet die Webseite EU-Förderung in Deutschland . Diese Seite verlinkt direkt zu den wichtigsten Auskunftsstellen in allen Bundeländern.

Ein letzter Rat: Seien Sie etwas hartnäckig und lassen Sie sich von einem Nein nicht sofort abschrecken. Kontaktieren Sie mindestens drei unterschiedliche Informationsstellen und wiederholen Sie Ihre Recherche noch einmal vor dem Sommer 2020. Viel Erfolg!

Autor: Michael Kraack, emcra GmbH
 
Aus aktuellem Anlass: Seminar „Die neue EU-Förderperiode ab 2021“
emcra jetzt zum Seminar anmelden
2021 ist es soweit, die neue EU-Förderperiode beginnt. Sieben Jahre lang können dann wieder Projekte und Investitionsvorhaben mit Unterstützung der EU finanziert werden. Das Gesamtbudget der EU für die nächste Förderperiode wird voraussichtlich bei mehr als 1.000 Mrd. Euro liegen.

Was ändert sich in der neuen Förderperiode, was bleibt gleich?
Genau zu diesem Thema bietet die emcra ein eintägiges Seminar an.
Sie lernen die Systematik der EU-Förderlandschaft ab 2021 kennen und bekommen einen Überblick über die neuen Brüsseler Aktionsprogramme. Außerdem erfahren Sie, was sich im Bereich Strukturfonds (ESF+, EFRE), bei der Förderung im ländlichen Raum und der Außenhilfe ändert.
 
Wann? An vier verschiedenen Terminen
  • 21. April 2020 (10.00 bis 16.30 Uhr)
  • 29. Juni 2020 (10.00 bis 16.30 Uhr)
  • 03. September 2020 (10.00 bis 16.30 Uhr)
  • 03. November 2020 (10.00 bis 16.30 Uhr)

Wo? Jeweils im AEG-Gebäude, Hohenzollerndamm 152, 14199 Berlin

Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt inkl. Seminarunterlagen 395,- EUR (netto). Das Seminar ist vom Berliner Senat umsatzsteuerbefreit.
Erwerbstätige können sich 50% der Seminarkosten durch die Bildungsprämie finanzieren lassen.

 
 

Ausführliche Infos finden Sie hier: Direkt zum Seminar
Das geva-institut ist ein psychologisches Beratungsinstitut für Personal- und Organisationsdiagnostik. Der geva-test® steht als Synonym für wissenschatlich fundierte und praxisrelevante Eignungsdiagnostik. geva-Mitarbeiterbefragungen sowie 360-Grad-Feedback nutzen namhafte Unternehmen, um ihre strategischen Ziele zu erreichen.

 

Um diese Informationen leicht lesbar zu halten, verwenden wir im Text häufig nur die männliche Form. Natürlich möchten wir damit alle Menschen gleichermaßen ansprechen.

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