Best Practice Berufsorientierung - wie machen es die anderen?

Berufsorientierung gehört für Gymnasien nicht gerade zum „Kerngeschäft“ – dennoch möchten immer mehr Schulen ihre Schülerinnen und Schüler auch in dieser Hinsicht aufs Leben vorbereiten. Zudem erhöht eine gute Studien- und Berufsorientierung auch in der Außenwirkung die Attraktivität der Schule.
Aber was genau ist eine „gute Berufsorientierung“?
Eine erfolgversprechende Methode, sich der Frage zu nähern, ist, sich ein Beispiel an erfolgreichen Projekten anderer Schulen zu nehmen. Das niedersächsische Gymnasium Wildeshausen ist ein Kandidat für diese Vorbild-Rolle.
Ab der 9. Jahrgangsstufe werden die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums systematisch an die Studien- und Berufswahl herangeführt. Dafür holt sich die Schule auch externe Unterstützung ins Haus.

Neu: geva-test® misst Digitale Kompetenz

„Arbeitswelt 4.0“ oder „Digitale Kompetenz“, das sind die Schlüsselworte, mit denen immer mehr Bildungsträger bei Bewerbung und Konzeption von Maßnahmen zur Vermittlung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen konfrontiert werden. Dass die Erhebung und Verbesserung der digitalen Kompetenz bei aktuellen Maßnahmen der Jobcenter zentrales Thema ist, ist der Zukunft des Arbeitsmarkts geschuldet. Das geva-institut hat als erster Anbieter von Kompetenzfeststellungsverfahren die Digitale Kompetenz nach europäischem Referenzrahmen in eine fundierte und umfassende Diagnostik integriert. Ab Mai 2019 können Sie das geva-test® System Aktivieren & Orientieren inklusive Messung der digitalen Kompetenz einsetzen!

Digitalpakt Schule: Was bringts?

Es sieht so aus, als ob der Umsetzung des Digitalpakts Schule nun nichts mehr im Wege steht und die dazu notwendige Grundgesetz-Änderung verabschiedet werden kann. Dann stehen den Schulen bis zu fünf Milliarden Euro für eine bessere „digitale Bildungsinfrastruktur“ zur Verfügung.
Aber wird dieses Angebot auch genutzt werden?
Auf der diesjährigen Didacta, Europas größter Bildungsmesse, konnte man darüber ins Zweifeln kommen: Trotz eines umfangreichen Angebots an digitalen Unterrichtsmedien interessierten sich die meisten Lehrer mehr für die altbekannten gedruckten Unterrichtsmaterialien.

Jobstarter plus: neue Förderrunde

Die Fördermittel-Landschaft 2019 ist geprägt vom digitalen Wandel: Ob für juristische oder natürliche Personen, es gibt viele neue oder aktualisierte Programme, durch die digitale Kompetenz erworben oder erweitert werden soll.
So auch mit Jobstarter plus, das sich der Unterstützung von Kleinbetrieben rund ums Thema Ausbildung verschrieben hat: Der neue Förderaufruf heißt: „JOBSTARTER plus – für die Zukunft ausbilden“ und bietet Förderchancen für Träger, die auf dem Ausbildungsmarkt tätig sind und das nötige Know-How haben, um digitale Bildung zu vermitteln. Mit einer Projektlaufzeit von bis zu 36 Monaten und einer Zuwendungshöhe von maximal 700.000 Euro ist eine Bewerbung um Fördermittel durchaus interessant.

Ausschreibungen: so schaffen wir für Sie beste Voraussetzungen

Für die meisten Bildungsträger ist die erfolgreiche Beteiligung an Ausschreibungen ein wesentlicher Pfeiler im Geschäftsjahr. Umso wichtiger ist es, bei jeder Teilnahme die „Chancen für den Zuschlag“ zu optimieren. Viele denken da zuerst an das abgegebene Gebot, doch auch die Qualität der eigenen Unterlagen ist oft ein entscheidender Angebotsaspekt. Das geva-institut stellt kostenlos ein ganzes Servicepaket zur Verfügung, damit Sie optimale Chancen haben.

Studieren: (k)eine Frage der Herkunft?

Kinder aus Familien ohne Hochschulerfahrung schneiden in der Schule oftmals schlechter ab und haben geringere Chancen, aufs Gymnasium zu wechseln und dort Abitur zu machen, als Kinder aus Familien mit akademischem Hintergrund.
Und wenn das Abitur geschafft ist, setzen sich die Unterschiede fort: Die Wahrscheinlichkeit für ein Studium ist für Kinder von Nicht-Akademiker-Eltern laut OECD- Bildungsbericht 2018 achtmal geringer als für Kinder aus Akademiker-Haushalten.
Dafür, dass der familiäre Hintergrund kein Hindernis für ein Studium ist, setzt sich ArbeiterKind.de ein, eine gemeinnützige Organisation, die von Katja Urbatsch ins Leben gerufen wurde und letztes Jahr 10-jähriges Jubiläum gefeiert hat.

Kommentar: Warum „Fische feilen“ Abiturienten keine Studienorientierung gibt

Berufsorientierung in der Sekundarstufe II sollte Klarheit über das „Können und Wollen“ junger Menschen für bestimmte Studiengänge oder Ausbildungsberufe schaffen. Dabei gilt: je zeitnaher am Abitur diese Selbstreflexion stattfindet, desto relevanter ist sie für die wichtige Weichenstellung nach der Schule. Manche Länder versuchen nun, diese Frage mit Kompetenzfeststellungsverfahren inklusive handlungsorientierter Potenzialanalyse zu lösen. Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien stellen sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens.

Frischer Wind für die Berufsorientierung: Schulprojekte mit Design Thinking entwickeln

Ob Ihre Schule bereits seit Langem ein Projekt zur Berufsorientierung in den Schulalltag integriert hat oder gerade dabei ist, ein neues Projekt ins Leben zu rufen, eine der dabei aufkommenden Kernfragen ist: Wie erreiche ich eine motivierte Teilnahme der Schülerinnen und Schüler? Eine Antwort könnte sein: Wenn diese direkt an der Konzeption des Projekts beteiligt werden.
Mit Design Thinking ist das möglich.

Berufsorientierung: Ein neuer Weg zu Fördermitteln für Schulen

Sie wissen, wie wichtig Berufsorientierung ist und haben diesbezüglich bereits Projekte an Ihrer Schule durchgeführt?
Dann wissen Sie auch, wieviel Zeit und Nerven die Beschaffung der nötigen finanziellen Mittel in Anspruch nimmt. Das geht auch anders! Gehen Sie auf einen Bildungsträger in Ihrer Region zu und werden als Schule Teilnehmer des bundesweiten Berufsorientierungsprogramms, kurz „BOP“ genannt. So sind Sie unabhängig von Sponsoren, Förderkreisen und anderen Geldgebern. Der Bildungsträger aus Ihrer Region führt das Programm mit Ihnen zusammen an Ihrer Schule durch. Die Finanzierung erfolgt aus Fördermitteln des Bundes und wird vom Bildungsträger beantragt.
Sie können sich damit auf den eigentlichen Sinn der Berufsorientierung konzentrieren: Ihre Schülerinnen und Schüler an das wichtige Thema der Berufswahl heranzuführen.

Üben für die ersten Schritte nach der Schule

Für viele Schulabgänger ist der Weg ins Berufsleben einfacher geworden: Aufgrund des Fachkräftemangels werden insbesondere Auszubildende händeringend gesucht. Kein Grund also, sich hier besonders anzustrengen? Stimmt, aber nicht immer: Viele begehrte Plätze auf dem Weg in das Studium, die  Ausbildung oder das Berufsleben sind nach wie vor stark umkämpft. Hier ist gute Vorbereitung alles. Was hat das mit Schulen zu tun? Lesen Sie unseren Blogartikel.

Langfristige Förderchancen jetzt wahrnehmen

Für Bildungseinrichtungen gibt es 2019 interessante Förderchancen: Mit einer einmaligen Bewerbung um eine Maßnahme im Rahmen des „Teilhabechancengesetzes“ bietet sich die Chance auf eine langjährige Projektlaufzeit mit einem Fördervolumen von insgesamt 4 Mrd. Euro. Das „Qualifizierungschancengesetz“ soll den negativen Beschäftigungsfolgen des Strukturwandels entgegenwirken und widmet sich der  Weiterbildung von Mitarbeitern in Betrieben. Auch hier gibt es Förderchancen für Bildungseinrichtungen, die gute Kontakte zu Unternehmen haben.

Digitale Kompetenz – in Unternehmen ausbaufähig

Digitale Kompetenz, Digitalisierung, Wirtschaft 4.0 – an diesem Thema kommt momentan niemand vorbei - am wenigsten Unternehmen, die sich und ihre Mitarbeiter fit machen müssen, um im globalen Strukturwandel den Anschluss nicht zu verlieren.
Die Europäische Union hat über den Europass das Thema Digitale Kompetenz allgemeingültig operationalisiert.
Die Fraunhofer-Acacemy hat sich angesehen, wie Digitale Kompetenz in Unternehmen gesehen und gelebt wird. Die Ergebnisse zeigen: Hier kann noch was getan werden.

Termine für Bildungsträger

Auch 2019 gibt es wieder vielversprechende Veranstaltungen für Bildungsträger. Den Auftakt im Januar machte die KarriereStart Dresden – weitere interessante Termine folgen über das ganze Jahr verteilt. Wir helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Veranstaltungsbesuche. Hier unsere Tipps und Links für Sie.

Der geva-test® kann Türkisch

Eine fundierte Kompetenzfeststellung frei von sprachlichen Barrieren – das ist die zentrale Idee des geva-test® System Integration & Beruf. Mit ihm können berufliche Interessen, Schlüsselqualifikationen und fachliche Begabungen von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund zuverlässig ermittelt werden – in der Muttersprache der Teilnehmer. Neben Arabisch ab sofort auch auf Türkisch.

So orientieren sich Schüler wirklich

Die Schulzeit geht zu Ende oder ist es bereits – und viele Schülerinnen und Schüler fragen sich, wie es jetzt weitergeht: Welcher Beruf soll es werden und wie ist dieses Berufsziel zu erreichen? So weit, so bekannt. Weitaus unbekannter ist jedoch, wie Schüler im Jahr 2018 im Rahmen ihrer beruflichen Orientierung vorgehen. Welche Quellen nutzen sie? Welche Ansprechpartner sind ihnen wichtig?

So werden Berufstests an Schulen gefördert

Berufsorientierung an Schulen wird immer wichtiger – und in diesem Zuge auch der Einsatz von Berufsorientierungstests. Doch wirklich objektive und aussagekräftige Verfahren, wie etwa den geva-test®, gibt es nicht zum Nulltarif. Für manche Eltern stellt dies eine ungeplante finanzielle Herausforderung dar. Was viele Schulverantwortliche nicht wissen: Es gibt Möglichkeiten, diese Kosten zumindest teilweise übernehmen zu lassen.

Neue Förderchance für Bildungsträger

2019 wird die Vermittlung von Arbeitsuchenden einen neuen Schub bekommen: Unternehmen, die Langzeitarbeitslose einstellen, werden in den ersten Jahren bis zu 100 Prozent Lohnkostenzuschuss erhalten – bei deutlich vereinfachtem Prozedere. Dies sieht das neue „Teilhabechancengesetz“ vor.

Neue Antragsrunde bei Erasmus+

Erasmus+ hat kürzlich den Aufruf für die Antragsrunde 2019 veröffentlicht. Damit geht das europäische Programm für Bildung, Jugend und Sport in sein vorletztes Jahr – mit einem Budget von 2,7 Milliarden Euro. Auch Bildungseinrichtungen können sich wieder beteiligen.

BOP- sowie KAoA-Ausschreibung 2019ff: Jetzt vorbereiten

Die KAoA-Ausschreibung 2019ff wird aller Voraussicht nach noch vor Weihnachten veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, dass wieder über 150.000 Potenzialanalysen pro Jahr für mehrere Jahre vergeben werden. Wenn Sie sich vorstellen können, mit der professionellen Lösung „Peakus!“, die beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) offiziell gelistet ist, an der Ausschreibung teilzunehmen, unterstützen wir Sie gerne bei den Vorbereitungen.

Bayerisches Fernsehen testet Berufsorientierung

Berufsberatung im Vergleich: Welcher Job passt zu mir? Sendung mehr/wert vom 18.10.2018 im BR Fernsehen.

BerufsAbitur: Chance für Handwerksberufe?

Die Situation ist so paradox wie verfahren: Das Handwerk kann sich vor Aufträgen kaum retten, aber immer weniger junge Menschen wollen einen Handwerksberuf erlernen. Stattdessen zieht es der Nachwuchs vor, das Abitur zu machen – was sich bisher kaum mit einer Handwerksausbildung verbinden ließ. Mit dem BerufsAbitur will man Handwerksberufe nun auch für leistungsstarke Schüler attraktiv machen.

Für Schulen: Berufsorientierung gratis kennenlernen

Kostenloser Service des Münchner geva-instituts: 25.000 Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse, die eine (Fach-)Hochschulreife anstreben, können jetzt den von der Stiftung Warentest mit „sehr gut“ ausgezeichneten Test zur beruflichen Potenzialanalyse kostenlos nutzen. Der Test findet in der Schule statt und wird von Lehrern angeleitet. Jeder Schüler erhält eine aussagekräftige persönliche Auswertung. Für die Schule wird eine Gruppenauswertung über alle Teilnehmer auf anonymisierter Basis erstellt.

Berufsorientierung: Das bringt die Gruppenauswertung

Bei Berufsorientierungstests wie dem geva-test® haben Lehrer generell keinen Einblick in die Einzelauswertung ihrer Schüler. Dennoch können sich Schulen und Lehrkräfte einen fundierten Überblick über ihre Testungsgruppe verschaffen: mit einer anonymisierten Gruppenauswertung. Sie wird vom geva-institut einmal pro Durchführung an der Schule kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Gruppenauswertungen, zum Beispiel für einzelne Klassen, können gegen Gebühr bestellt werden.

37 Prozent fühlen sich beruflich schlecht beraten

37 Prozent der Schüler fühlen sich nicht ausreichend zur Berufswahl beraten. Auf diese Quote kommt eine aktuelle Untersuchung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft. Die Zahl kommt überraschend, ist doch die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung seit Jahren Standard an vielen bundesdeutschen Schulen.

geva-test®: Die Praxistipps der Lehrer

Bei vielen Lehrern genießt der geva-test® den Ruf, dass man mit ihm „nie etwas falsch machen kann". Seit Jahrzehnten bewährt und perfektioniert, liefert er eine verlässliche Basis für die Berufsorientierung an Schulen. Jedoch machen viele Lehrkräfte auch die Erfahrung, dass man den Nutzwert des geva-tests® noch steigern kann. Vor allem kommt es darauf an, den Test möglichst klug in das gesamte Berufsorientierungsprojekt einzubinden. Hier die wichtigsten Praxis-Tipps, von Lehrer zu Lehrer.

BMBF empfiehlt Potenzialanalyse Peakus im Rahmen von BOP und BerEb

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) empfiehlt die Potenzialanalyse Peakus unseres Kooperationspartners IfBk: In den vom BMBF herausgegebenen „Handlungsleitlinien zur Durchführung von Potenzialanalysen für die Berufsorientierung“ wird Peakus als eines der bewährten Verfahren aufgeführt.

10 Jahre JOBLINGE: eine Erfolgsgeschichte

Eine Vermittlungsquote von 72%, eine Nachhaltigkeit von 80%: Die Zahlen, die die JOBLINGE Initiative in ihrem neuesten Jahresbericht vorlegt, sind beeindruckend.
Die Initiative wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen und setzt seit 2012 den geva-test®  Ausbildung & Beruf ein. Bis heute hat Joblinge mehr als 3.500 Jugendliche in den ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vermitteln können. Die Zahlen sind umso erstaunlicher, als es sich fast ausschließlich um Teilnehmer aus schwierigen Verhältnissen handelt, die in der Regel mit dem Stigma "unvermittelbar" zum JOBLINGE-Programm stoßen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis der JOBLINGE?

Buchtipp: neues Standardwerk zur Berufsorientierung

„Instrumente zur Berufsorientierung – pädagogische Praxis im wissenschaftlichen Diskurs“ – so der Titel einer interessanten Publikation. Mitherausgeber Prof. Dr. Tim Brüggemann von der FHM in Bielefeld und seine Kollegen Dr. Katja Driesel-Lange und Christian Weyer haben damit ein umfassendes Überblickswerk geschaffen.

geva-test® besteht im Bildungsfernsehen

Das Campus Magazin des Bildungssenders ARD-alpha hat verschiedene Studienorientierungstests unter die Lupe genommen. Der geva-test® Studium & Beruf erhält von Journalistin Sabine Pusch das Urteil „taugt“. Bemerkenswert am Ergebnis: Der kostenpflichtige geva-test® hat sich qualitativ deutlich gegenüber den beiden Gratis-Tests durchgesetzt.

geva gefragt! FAQ zum geva-test®

Immer wieder erreichen uns interessante Fragen zu den Auswertungen der geva-tests®. Unser Team beantwortet sie zügig und persönlich. Doch einige Fragen halten wir für so wichtig, dass wir sie gern mit allen Newsletter-Lesern teilen möchten – samt den dazugehörigen Antworten. Gesagt, getan: Hier ist unsere neue FAQ-Serie „geva gefragt“.

Aktuelle Förderchancen rechtzeitig nutzen

Neues Jahr, neue Förderchancen: Der Bund unterstützt auch 2019 Berufsorientierungsmaßnahmen, die Bildungsträger gemeinsam mit Schulen durchführen. Neben einem interessanten neuen Förderaufruf „Modellprojekte für Gymnasien im BOP“ gibt es erneut die Möglichkeit, sich mit eigenen Projekten um Fördermittel zu bewerben. In beiden Fällen ist einiges zu beachten – nicht zuletzt die Antragsfrist.

BOP – Das Berufsorientierungsprogramm des BMBF

„Welcher Beruf passt zu mir? Was werde ich in der Zukunft?“ Diese Fragen stellen sich jedem Jugendlichen früher oder später. Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für junge Menschen eine enorme Herausforderung und zentrale Entwicklungsaufgabe dar. Mit dem „Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ – kurz Berufsorientierungsprogramm (BOP) – sollen Jugendliche zur Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswahl angeregt werden.

Ausschreibungen: interessante Vergleichszahlen

Bildungsträger können beim geva-institut vom Ausschreibungsservice profitieren. Seit Beginn dieses Service vor gut zwei Jahren haben wir schon über rund 400 Ausschreibungen informiert. Durch diese Arbeit hat unser Institut einen guten Bick über die Ausschreibungslandschaft. Für uns Anlass genug, 170 Maßnahmen einmal etwas näher zu betrachten und auszuwerten. Es handelt sich dabei um Ausschreibungen von regionalen Einkaufszentren in ganz Deutschland zu den Themen „Aktivierung und Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ sowie „Integration von Geflüchteten“.

Forscher vom BOP überzeugt

Wie gut ist das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des BMBF wirklich? Profitieren die Schülerinnen und Schüler davon? Lohnt sich das viele investierte Geld? In einer bundesweiten Studie wurde das BOP evaluiert – mit einer Laufzeit von viereinhalb Jahren eine der umfangreichsten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Berufsorientierung. Nun liegt der Abschlussbericht des Forschungskonsortiums vor und es lohnt sich, ihn etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

BOP: Aktueller Ländervergleich

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist ein bundesweites Programm. Im Kern besteht es aus zwei unverrückbaren Säulen: Potenzialanalyse und Werkstatttage. Dennoch kann jedes Bundesland das Programm in gewissen Grenzen auf seine eigenen Bedürfnisse zuschneiden. In unserer aktuellen Übersichtstabelle sehen Sie auf einen Blick, was für Ihr Bundesland gilt, und können dies mit den Inhalten der anderen Bundesländer vergleichen.

Den Vergabemarkt clever im Blick behalten

Das Bildungsträgergeschäft lebt von der Vergabe öffentlicher Gelder. Doch alle ausgeschriebenen Maßnahmen und Förderprojekte im Blick zu behalten und noch dazu geeignete Maßnahmen herauszufiltern, grenzt an Sisyphusarbeit. Unterstützung hierfür kommt aus ungeahnter Quelle: Dem Berufsbildungsbericht 2019. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihm die wesentlichen Informationen entlocken.