BOP: Aktueller Ländervergleich

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist ein bundesweites Programm. Im Kern besteht es aus zwei unverrückbaren Säulen: Potenzialanalyse und Werkstatttage. Dennoch kann jedes Bundesland das Programm in gewissen Grenzen auf seine eigenen Bedürfnisse zuschneiden. In unserer aktuellen Übersichtstabelle sehen Sie auf einen Blick, was für Ihr Bundesland gilt, und können dies mit den Inhalten der anderen Bundesländer vergleichen.
 
Baden-Württemberg
Die Werkstatttage dauern zwei Wochen; vorgelagert ist eine zweitägige Potenzialanalyse, die durch die Lehrkräfte der beteiligten Schulen selbst umgesetzt wird. Die Potenzialanalyse ist in Baden-Württemberg landesweit an allen allgemeinbildenden Schulen außer an Gymnasien eingeführt. Zum Einsatz kommt das Verfahren Profil AC, für dessen Durchführung landesweit Lehrkräfte geschult wurden. Gymnasien in Baden-Württemberg können seit der Antragrunde 2016, abweichend von den Förderrichtlinien des BOP, nicht mehr am Programm teilnehmen. Für diese Schulform steht die landeseigene Maßnahme ProBerufGym zur Verfügung. Weitere Informationen zu BOP in Baden-Württemberg
 
Bayern
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Bayern den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Bayern
 
Berlin
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Berlin den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Berlin
 
Brandenburg
Seit der Antragsrunde 2016 sind keine Neuanträge für BOP-Maßnahmen in Brandenburg mehr möglich. Nach Ende der Vorhaben der Antragsrunde 2015 werden nur noch Berufsorientierungsmaßnahmen umgesetzt, die sich in der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg wiederfinden. Dazu gehören die flächendeckende Einführung der Potenzialanalyse an allen Schulen als Landesinitiative und die Ausweitung des Lernkonzepts Praxislernen auf weitere Schulen im Land. Weitere Informationen zu BOP in Brandenburg
 
Bremen
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Bremen den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Bremen
 
Hamburg
Die Instrumente des Berufsorientierungsprogramms (BOP), die Potenzialanalyse und die praktische Erprobung in Werkstätten, werden in Hamburg in einer landeseigenen Ausprägung umgesetzt: Die prozessorientierte Hamburger Potenzialanalyse (pHP) soll ab dem Schuljahr 2016/17 erstmalig zum Einsatz kommen und beginnt mit einem handlungs- und erlebnisorientierten Angebot in der achten Klasse. Die Hamburger Werkstatttage gliedern sich in zwei unterschiedliche Module: das Modul HWst 8 in Klassenstufe 8, das den Werkstatttagen des BOP entspricht, sowie das zusätzliche Modul HWst 10 in Klassenstufe 10, das denjenigen Schülerinnen und Schülern angeboten wird, die zwar berufswahlentschieden sind, deren individueller Berufswunsch aber noch mit Unsicherheiten verbunden ist und daher einer Festigung bedarf. Weitere Informationen zu BOP in Hamburg
 
Hessen
Die Werkstatttage dauern zwei Wochen, vorgelagert ist eine zweitägige Potenzialanalyse, die in der Regel durch die Lehrkräfte der beteiligten Schulen selbst umgesetzt wird. Die Potenzialanalyse soll in Hessen landesweit an allen Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule und den Schulen mit Förderschwerpunkt Lernen schrittweise bis zur Flächendeckung eingeführt werden. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Verfahren, wobei das Verfahren KomPo7 durch Lehrkräfte Schulungen in Hessen besonders gefördert wird. Weitere Informationen zu BOP in Hessen
 
Mecklenburg-Vorpommern
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Perspektivisch ist die Einführung eines landeseigenen Potenzialanalyseverfahrens beabsichtigt. Ein entsprechendes Verfahren befindet sich derzeit in der Entwicklung. Weitere Informationen zu BOP in Mecklenburg-Vorpommern
 
Niedersachsen
Seit der Antragsrunde 2016 sind in Niedersachsen keine Neuanträge für BOP-Maßnahmen mehr möglich. Informationen zur weiteren Vorgehensweise werden voraussichtlich im IV. Quartal 2016 zur Verfügung stehen. Nach derzeitigem Stand ist nicht vorgesehen, ein spezielles Verfahren vorzuschreiben; für die Durchführung der Potentialanalyse werden jedoch Qualitätsstandards vorgegeben. Weitere Informationen zu BOP in Niedersachsen
 
Nordrhein-Westfalen
Die Berufsorientierungs-Instrumente nicht mehr über das Bundesinstitut für Berufsbildung umgesetzt werden, sondern in das Landesprogramm Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) integriert sind. Die Instrumente des BOP werden dort wie folgt umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist eintägig, die Werkstatttage dauern drei Tage. Weitere Informationen zu BOP in Nordrhein-Westfalen
 
Rheinland-Pfalz
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Rheinland-Pfalz den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Perspektivisch soll die Potenzialanalyse flächendeckend an allen Schulen eingeführt und durch Lehrkräfte umgesetzt werden. Zum Einsatz kommen soll das Verfahren Profil AC. Derzeit wird die Einführung des Verfahrens in ersten Schulen pilotiert.  Weitere Informationen zu BOP in Rheinland-Pfalz
 
Saarland
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Saarland den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP im Saarland
 
Sachsen
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Sachsen den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Sachsen
 
Sachsen-Anhalt
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Sachsen-Anhalt den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Sachsen-Anhalt
 
Schleswig-Holstein
Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) wird im Bundesland Schleswig-Holstein den BOP-Richtlinien entsprechend umgesetzt: Die Potenzialanalyse ist zweitägig, die Werkstatttage dauern zwei Wochen. Weitere Informationen zu BOP in Schleswig-Holstein
 
Thüringen
Die Potenzialanalyse und die praktische Erprobung in Werkstätten werden nicht über das Bundesinstitut für Berufsbildung, sondern in einer landeseigenen Ausprägung im Rahmen der Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung in Thüringen umgesetzt. Die Potenzialanalyse ist als längerfristiger Prozess in Verbindung mit dem Thüringer Berufswahlpass und praxisbezogenen Testverfahren angelegt und beginnt in Klassenstufe acht. Praxiserfahrungen in Thüringen werden in Form von Berufsfelderkundungen und Berufsfelderprobungen umgesetzt. Bei Berufsfelderkundungen erleben die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Berufsfelder über mehrere Stunden, bei der Berufsfelderprobung über mehrere Tage hinweg. Weitere Informationen zu BOP in Thüringen
 
alle Angaben sind der Website https://www.berufsorientierungsprogramm.de/de/das-programm-vor-ort.php des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entnommen.
Zum geva-test Talente-Check im Rahmen der Potenzialanalyse
 
 
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