Numerus Clausus, Numerus Criticus

50 Jahre gibt es ihn nun schon: den Numerus Clausus. Als die Universitäten dem Studentenandrang nicht mehr Herr wurden, wurde er zu Recht eingeführt. Es sollte ein bundesweit einheitliches Verfahren für die Vergabe von Studienplätzen nach dem Eignungsprinzip geben. Daraufhin wurde die Zentrale Vergabestelle für Studienplätze gegründet, heute Stiftung für Hochschulzulassung.

BerufsAbitur: Chance für Handwerksberufe?

Die Situation ist so paradox wie verfahren: Das Handwerk kann sich vor Aufträgen kaum retten, aber immer weniger junge Menschen wollen einen Handwerksberuf erlernen. Stattdessen zieht es der Nachwuchs vor, das Abitur zu machen – was sich bisher kaum mit einer Handwerksausbildung verbinden ließ. Mit dem BerufsAbitur will man Handwerksberufe nun auch für leistungsstarke Schüler attraktiv machen.

Berufsoffensiven: Paradebeispiel aus dem Allgäu

Bereits zum 14. Mal findet die „Allgäuer Berufsoffensive“ statt. Eine Initiative, hinter der eine wahre Erfolgsgeschichte steht: 2004 von der Allgäuer Zeitung als Aktion in kleinerem Rahmen geplant, hat sich die Berufsoffensive seither zu einem regelmäßigen Angebot mit großem Zuspruch entwickelt. Rund 100 Schulen und 6.000 Schüler nehmen in diesem Jahr teil – getragen und gefördert von einem breiten Kooperationsnetzwerk. Auch dieses Jahr wieder mit von der Partie: die geva-tests® zur beruflichen Orientierung.

Berufsorientierung: Das bringt die Gruppenauswertung

Bei Berufsorientierungstests wie dem geva-test® haben Lehrer generell keinen Einblick in die Einzelauswertung ihrer Schüler. Dennoch können sich Schulen und Lehrkräfte einen fundierten Überblick über ihre Testungsgruppe verschaffen: mit einer anonymisierten Gruppenauswertung. Sie wird vom geva-institut einmal pro Durchführung an der Schule kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Gruppenauswertungen, zum Beispiel für einzelne Klassen, können gegen Gebühr bestellt werden.

geva-test®: Die Praxistipps der Lehrer

Bei vielen Lehrern genießt der geva-test® den Ruf, dass man mit ihm „nie etwas falsch machen kann". Seit Jahrzehnten bewährt und perfektioniert, liefert er eine verlässliche Basis für die Berufsorientierung an Schulen. Jedoch machen viele Lehrkräfte auch die Erfahrung, dass man den Nutzwert des geva-tests® noch steigern kann. Vor allem kommt es darauf an, den Test möglichst klug in das gesamte Berufsorientierungsprojekt einzubinden. Hier die wichtigsten Praxis-Tipps, von Lehrer zu Lehrer.

Für Schulen: Berufsorientierung gratis kennenlernen

Kostenloser Service des Münchner geva-instituts: 25.000 Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse, die eine (Fach-)Hochschulreife anstreben, können jetzt den von der Stiftung Warentest mit „sehr gut“ ausgezeichneten Test zur beruflichen Potenzialanalyse kostenlos nutzen. Der Test findet in der Schule statt und wird von Lehrern angeleitet. Jeder Schüler erhält eine aussagekräftige persönliche Auswertung. Für die Schule wird eine Gruppenauswertung über alle Teilnehmer auf anonymisierter Basis erstellt.

geva will‘s wissen:
Ehemalige Testteilnehmer gesucht!

Der geva-test® gehört zu den am meisten verbreiteten und anerkannten Berufstests. Doch hält er auch wirklich, was er verspricht? Wie sehr stimmt die tatsächliche Berufswahl der Testteilnehmer mit unseren Empfehlungen überein?

37 Prozent fühlen sich beruflich schlecht beraten

37 Prozent der Schüler fühlen sich nicht ausreichend zur Berufswahl beraten. Auf diese Quote kommt eine aktuelle Untersuchung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft. Die Zahl kommt überraschend, ist doch die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung seit Jahren Standard an vielen bundesdeutschen Schulen.